Schimmel messenper Raumluftmessung

Muffiger Geruch, feuchte Wand, wiederkehrende Beschwerden? Wir messen die Schimmelsporen in Ihrer Raumluft, vergleichen Innen- und Außenluft und liefern einen Prüfbericht, der auch im Vermieter-Gespräch standhält. Ergebnisse bei Standardproben teils in 24 Stunden.

Luftkeimsammlung nach DIN ISO 16000 Innen-/Außenluft-Vergleich Bericht zur Beweissicherung

DEKRA-Sachkunde

Sachkundenachweis für Freimessungen

Akkreditiertes Partnerlabor

Normgerechte, qualitätsgesicherte Analytik

Ergebnisse teils in 24 h

Bei Standardproben im Labor

Firmengruppe seit 2017

Über 2.000 Aufträge im Sanierungsumfeld

Schimmeltest Raumluft

Wenn die Wohnung riecht,
aber niemand etwas sieht.

Ein Schimmeltest der Raumluft misst genau das, was Sie nicht sehen: die Sporenkonzentration in der Atemluft. Das ist der Unterschied zwischen „ich vermute Schimmel“ und „das Labor bestätigt eine erhöhte Belastung“.

Raumluftmessung Schimmel: das Verfahren

Sichtbarer Schimmel ist eindeutig – aber oft sitzt das Problem im Verborgenen: hinter dem Schrank an der kalten Außenwand, unter dem Laminat nach einem Wasserschaden, in der Dämmung. Dann hilft nur eine Messung der Atemluft. Bei der Raumluftmessung auf Schimmel ziehen wir mit einem kalibrierten Luftkeimsammler ein definiertes Luftvolumen über Nährböden. Diese wandern ins Labor, werden bebrütet, und die gewachsenen Kolonien werden als KBE pro Kubikmeter gezählt und nach Gattungen bestimmt.

Der springende Punkt ist der Vergleich: Zeitgleich nehmen wir eine Außenluftprobe. Schimmel gehört zur normalen Umwelt, ein paar Sporen sind immer in der Luft. Erst wenn die Innenraumwerte deutlich über der Außenluft liegen oder feuchtetypische Gattungen wie Aspergillus oder Cladosporium drinnen dominieren, deutet das auf eine aktive Quelle im Gebäude hin.

Keine erfundenen Grenzwerte – echte Bewertung

Für Schimmel in Innenräumen gibt es keine gesetzlichen Grenzwerte. Wir bewerten deshalb ehrlich anhand der Richtwerte und der Bewertungshilfe des Umweltbundesamtes, immer im Vergleich zur Außenluft. Im Bericht steht keine willkürliche Ampel, sondern eine nachvollziehbare Einordnung, an der sich auch ein Sachverständiger oder ein Gericht orientieren kann.

Beweissicherung fürs Vermieter-Gespräch

Für viele Mieterinnen und Mieter ist die Messung vor allem eins: ein sachliches Argument. Wer den Verdacht nur schildert, hört schnell „das kommt vom falschen Lüften“. Ein Laborbericht dreht das Gespräch. Er dokumentiert schwarz auf weiß, dass eine erhöhte Sporenbelastung vorliegt – und weil wir unabhängig messen und nicht selbst sanieren, kann keine Seite dem Ergebnis vorwerfen, es sei interessengeleitet.

Der Prüfbericht enthält Messpunkte, Randbedingungen, KBE-Werte, Gattungen und die Bewertung. Damit lässt sich eine Mängelanzeige untermauern, eine Mietminderung begründen oder eine Versicherung überzeugen. Geht es um eine gerichtsfeste Auseinandersetzung, kombinieren wir die Messung mit einem Schimmelgutachten, das Ursache, Umfang und Sanierungsbedarf zusätzlich dokumentiert.

Beispiel aus der Praxis

In einer Mietwohnung in Bielefeld-Sennestadt bestritt der Vermieter einen Schimmelschaden im Schlafzimmer. Zwei Innenraumproben plus Außenluftreferenz zeigten eine gegenüber außen deutlich erhöhte Konzentration feuchtetypischer Gattungen. Mit dem Prüfbericht ließ sich die Mängelanzeige belegen – die Instandsetzung wurde beauftragt, ohne dass es vor Gericht ging.

Wann eine Schimmelmessung besonders sinnvoll ist

Nicht jeder Fleck braucht ein Labor, aber in einigen Situationen zahlt sich die Messung fast immer aus: bei muffigem Geruch ohne sichtbare Stelle, bei wiederkehrenden gesundheitlichen Beschwerden wie Reizhusten oder häufigen Infekten, nach einem Wasserschaden, bei Streit mit dem Vermieter – und wenn empfindliche Personen im Haushalt leben, etwa Kleinkinder, Ältere oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem. In diesen Fällen ist der Unterschied zwischen Vermutung und Laborbefund bares Geld und echte Sicherheit wert.

Gerade in der ostwestfälischen Schimmelsaison zwischen Herbst und Spätwinter häufen sich die Fälle. Bei kalten Außenwänden in Altbauten und schlecht gedämmtem Nachkriegsbestand kondensiert Feuchte an den kältesten Stellen – in Bielefeld, Herford oder Gütersloh ist das Jahr für Jahr dasselbe Muster. Wer früh misst, unterscheidet den harmlosen Kondens-Schatten vom echten, wachsenden Befall, bevor daraus ein teurer Bauschaden wird.

Leistungsumfang

Was in der Messung
enthalten ist.

Sporenmessung auf Nährböden

Luftkeimsammlung nach der DIN-ISO-16000-Reihe: Wir ziehen definierte Luftvolumina über Nährböden. Im Labor werden die koloniebildenden Einheiten (KBE/m³) gezählt und die Schimmelgattungen bestimmt.

Vergleich Innen- gegen Außenluft

Schimmel bewertet man nie isoliert. Wir messen zeitgleich eine Außenluftreferenz. Erst der Vergleich zeigt, ob im Innenraum eine aktive Quelle sitzt oder ob die Werte dem normalen Hintergrund entsprechen.

Prüfbericht zur Beweissicherung

Sie erhalten einen Bericht mit Messpunkten, Randbedingungen, KBE-Werten, Gattungen und Bewertung anhand der UBA-Bewertungshilfe – belastbar für das Gespräch mit Vermieter, Versicherung oder Gericht.

So läuft es ab

In fünf Schritten
zum Prüfbericht.

01

Anfrage

Sie beschreiben Geruch, Feuchte oder sichtbaren Befall. Wir sagen Ihnen, ob eine Raumluftmessung oder zuerst eine Materialprobe sinnvoll ist – und was es kostet.

02

Termin in 24–48 h

Wir sind in Bielefeld und OWL kurzfristig vor Ort. Für aussagekräftige Werte bitten wir Sie, den betroffenen Raum vorher einige Stunden nicht zu lüften.

03

Messung vor Ort

Luftkeimsammlung an definierten Messpunkten mit kalibrierten Geräten, plus zeitgleiche Außenluftreferenz. Wir dokumentieren Feuchte, Temperatur und Randbedingungen.

04

Analyse im Partnerlabor

Das akkreditierte Partnerlabor bebrütet die Nährböden, zählt die KBE und bestimmt die Gattungen – normgerecht und schriftlich bestätigt.

05

Prüfbericht

Sie bekommen einen verständlichen Bericht mit Innen-/Außen-Vergleich und klarer Empfehlung – bei Standardproben teils schon in 24 Stunden.

Einsatzgebiet

Bielefeld & ganz
Ostwestfalen-Lippe.

Von Steinhagen vor den Toren Bielefelds erreichen wir Wohnungen in ganz OWL kurzfristig – meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

KBE, Gattungen und Außenvergleich – was die Werte bedeuten

Ein Schimmelbericht besteht aus mehr als einer Zahl. Drei Dinge lesen wir gemeinsam: die Konzentration, den Vergleich mit der Außenluft und die gefundenen Gattungen. Erst zusammen ergeben sie ein Bild.

Was KBE/m³ aussagt

KBE steht für koloniebildende Einheiten – jede Kolonie, die auf dem Nährboden wächst, geht auf mindestens eine keimfähige Spore zurück. Die Angabe pro Kubikmeter macht Werte zwischen verschiedenen Messungen vergleichbar, weil das Luftvolumen definiert ist. Eine hohe Zahl allein beweist aber noch keinen Schaden: Auch die Außenluft trägt je nach Jahreszeit hunderte bis tausende KBE/m³. Deshalb ist der reine Innenwert ohne Bezug wenig wert.

Der Innen-Außen-Vergleich an Beispielen

Liegt die Innenraumprobe im Bereich der Außenluft oder darunter und tauchen dieselben Gattungen auf, spricht das gegen eine Quelle im Raum – die Sporen kommen von draußen herein. Übersteigt der Innenwert die Außenluft dagegen deutlich, oder dominieren drinnen Arten, die außen kaum vorkommen, deutet das auf aktives Wachstum im Gebäude hin. Ein Beispiel: 1.800 KBE/m³ innen gegen 2.000 außen im Spätsommer ist unauffällig; 1.800 innen gegen 200 außen im Winter ist ein Alarmzeichen.

Aspergillus, Penicillium und Cladosporium

Die Gattung verrät oft mehr als die Menge. Cladosporium ist der häufigste Schimmel der Außenluft und drinnen meist harmlos, wenn er außen ebenso auftritt. Aspergillus und Penicillium dagegen gelten als feuchtetypische Innenraumschimmel: Finden wir sie drinnen in Konzentrationen klar über der Außenluft, ist das ein starker Hinweis auf einen Feuchteschaden – etwa hinter Möbeln an kalten Wänden oder unter einem Bodenbelag. Manche Aspergillus-Arten sind zudem gesundheitlich relevant, was die Gattungsbestimmung für empfindliche Haushalte wichtig macht.

Warum der Zeitpunkt der Messung zählt

Schimmelwerte schwanken mit der Jahreszeit. In der warmen, feuchten Zeit trägt die Außenluft von Natur aus viele Sporen, im Winter deutlich weniger. Genau deshalb messen wir Innen und Außen immer zeitgleich – nur so ist der Vergleich fair. Eine Messung mitten in der Heizperiode, wenn kalte Außenwände und warme Raumluft aufeinandertreffen, deckt einen Feuchteschaden oft klarer auf als eine im Hochsommer. Steht Ihnen die Wahl frei, ist der Zeitraum zwischen Herbst und Spätwinter für eine Schimmelfrage meist der aussagekräftigste. Bei akutem Verdacht warten Sie damit aber nicht: Ein deutlicher Innen-Außen-Unterschied ist zu jeder Jahreszeit ein belastbares Signal.

Häufige Fragen

Antworten zum Schimmel messen.

Wir saugen mit einem kalibrierten Luftkeimsammler ein definiertes Luftvolumen über Nährböden – das ist das anerkannte Verfahren nach der DIN-ISO-16000-Reihe. Gleichzeitig nehmen wir eine Außenluftprobe als Referenz. Im akkreditierten Partnerlabor werden die Nährböden bebrütet, die koloniebildenden Einheiten pro Kubikmeter (KBE/m³) gezählt und die Schimmelgattungen bestimmt. So sehen wir nicht nur, wie viele Sporen in der Luft sind, sondern auch welche Arten.

Kostenlose
Ersteinschätzung.

Beschreiben Sie kurz Ihre Situation – Geruch, Feuchte, sichtbarer Fleck. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung, welche Messung Sie brauchen und was sie kostet.

  • 0162 8758905(auch WhatsApp)
  • Mo–Sa 7:00–19:00 Uhr
  • Eckstein GmbH, Waldbadstraße 9-13, 33803 Steinhagen