KMF Freimessungin Bielefeld & OWL
Freigabemessung nach der Sanierung künstlicher Mineralfasern – alte Glaswolle und Steinwolle aus Dach, Decke und Wand. Mit kalibrierter Messtechnik, akkreditiertem Partnerlabor und Prüfbericht, auf den sich Bauherr und Behörde verlassen können.
DEKRA-Sachkunde
Sachkundenachweis für Freimessungen
Akkreditiertes Partnerlabor
Normgerechte, qualitätsgesicherte Analytik
Ergebnisse teils in 24 h
Bei Standardproben im Labor
Firmengruppe seit 2017
Über 2.000 Aufträge im Sanierungsumfeld
Alte Mineralwolle raus –
und dann sauber messen.
Glaswolle und Steinwolle aus den 60er- bis 90er-Jahren gelten als krebsverdächtig. Nach dem Ausbau zeigt erst die Freimessung, ob der Bereich wirklich wieder nutzbar ist.
Das Problem mit alter Glaswolle und Steinwolle
Künstliche Mineralfasern stecken in unzähligen Gebäuden in OWL: als Zwischensparrendämmung im Dach, hinter Verkleidungen, in abgehängten Decken und Vorwandinstallationen. Alte Mineralwolle – als Faustregel aus der Zeit vor 1996 – setzt beim Ausbau lungengängige, biobeständige Fasern frei und ist deshalb als krebsverdächtig eingestuft. Die Ausbauarbeiten regelt die TRGS 521.
Nach der Sanierung stellt sich für Bauherren, Dachdecker und Zimmerer dieselbe Frage wie bei Asbest: Ist der Bereich jetzt sauber genug, um dort zu arbeiten und zu wohnen? Sichtbar sind die Fasern nicht – die Antwort liefert nur eine Messung der Faserkonzentration in der Raumluft mit anschließender Laboranalyse.
So schafft die KMF Freimessung Klarheit
Wir messen mit kalibrierten Pumpen auf Stativ, definiertem Luftvolumen und definierter Messdauer je Messpunkt – bei Bedarf unter Nutzungssimulation, damit auch abgelagerte Fasern erfasst werden. Das akkreditierte Partnerlabor bestimmt die Faserkonzentration und unterscheidet dabei KMF von anderen Faserarten. Als Beurteilungsmaßstab dient in der Praxis der Wert von 500 Fasern je Kubikmeter, wie er von der Asbest-Freimessung bekannt ist.
Das Ergebnis: ein Prüfbericht, mit dem Sie den Bereich freigeben, Folgegewerke starten und gegenüber Auftraggebern oder Käufern dokumentieren können, dass sauber gearbeitet wurde.
Beispiel aus der Praxis (anonymisiert)
Freigabemessung nach Dachsanierung eines Einfamilienhauses in Bielefeld-Jöllenbeck, Baujahr 1974: alte Glaswolle-Zwischensparrendämmung entfernt, 2 Messpunkte im Dachgeschoss, Laborergebnis am Folgetag – der Innenausbau konnte ohne Verzug starten.
Vier Bausteine, ein Ziel:
die Freigabe.
Sichtkontrolle des Sanierungsbereichs
Wir prüfen, ob Dämmwollreste und sichtbarer Staub vollständig entfernt wurden – die Voraussetzung, damit eine Freigabemessung überhaupt bestehen kann.
Raumluftmessung auf Faserkonzentration
Kalibrierte Pumpen auf Stativ fördern ein definiertes Luftvolumen über Messfilter – mit definierter Messdauer je Messpunkt und protokollierten Randbedingungen.
Faseranalyse im akkreditierten Labor
Das Partnerlabor bestimmt die Konzentration der Mineralfasern per Rasterelektronenmikroskop und unterscheidet KMF sicher von anderen Faserarten.
Prüfbericht für die Freigabe
Sie erhalten einen Bericht mit Messpunkten, Ergebnis und Bewertung gegen den Beurteilungswert – als Nachweis für Bauherren, Auftraggeber und Behörden.
Ihr Weg zum
Prüfbericht.
Anfrage
Sie beschreiben uns die Sanierung: Welche Dämmung wurde entfernt, wie groß ist der Bereich, wann soll freigegeben werden? Sie erhalten den Festpreis nach kostenloser Ersteinschätzung.
Termin vor Ort
In Bielefeld und OWL sind wir meist in 24 bis 48 Stunden auf Ihrer Baustelle – abgestimmt mit Sanierer oder Bauleitung.
Kontrolle & Messung
Nach der Sichtkontrolle messen wir die Faserkonzentration in der Raumluft – bei Bedarf unter Nutzungssimulation, damit abgelagerte Fasern miterfasst werden.
Laboranalyse
Die Filter wertet das akkreditierte Partnerlabor aus. Bei Standardproben liegt das Ergebnis teils in 24 Stunden vor.
Prüfbericht
Mit dem Prüfbericht inklusive Bewertung können Sie den Bereich freigeben und die nächsten Gewerke starten lassen.
Den kompletten Messablauf erklären wir auf der Seite Ablauf einer Messung.
Glaswolle, Steinwolle –
und die Frage nach dem Alter.
Nicht jede Mineralwolle ist ein Fall für Schutzmaßnahmen und Freimessung. Ob eine Dämmung als krebsverdächtig gilt, hängt nicht an der Sorte, sondern am Herstellungszeitraum.
Glaswolle oder Steinwolle: der kleine Unterschied
Glaswolle wird aus Glas, Sand und Soda erschmolzen und ist an ihrer gelblichen Farbe und den feinen, weichen Fasern zu erkennen. Steinwolle entsteht aus Gesteinen wie Basalt oder Diabas, ist graugrün bis bräunlich, schwerer und hitzebeständiger – deshalb steckt sie oft im Brandschutz. Beide gehören zu den künstlichen Mineralfasern, beide wurden über Jahrzehnte in Dächern, Decken, Wänden und an Rohrleitungen verbaut.
Für die Freimessung ist die Unterscheidung zweitrangig: Alte Glaswolle und alte Steinwolle sind gleichermaßen als krebsverdächtig eingestuft, neue Produkte beider Sorten gelten als unbedenklich. Die eigentliche Frage lautet also nicht „Glaswolle oder Steinwolle?", sondern: Wann wurde das Material hergestellt und eingebaut?
WHO-Fasern und Kanzerogenitätsindex
Kritisch sind sogenannte WHO-Fasern: länger als 5 Mikrometer, dünner als 3 Mikrometer, mit einem Verhältnis von Länge zu Durchmesser über 3 zu 1. Solche Fasern sind lungengängig – und die alte Mineralwolle-Generation ist zusätzlich biobeständig, ihre Fasern lösen sich im Lungengewebe kaum auf. Genau diese Kombination begründet den Krebsverdacht.
Mitte der 1990er-Jahre stellten die Hersteller auf biolösliche Fasern um. Neue Mineralwolle ist freigezeichnet, wenn sie einen Kanzerogenitätsindex von mindestens 40 erreicht oder ihre Biolöslichkeit in Prüfverfahren nachgewiesen wurde – erkennbar am RAL-Gütezeichen für unbedenkliche Mineralwolleprodukte. Seit dem Jahr 2000 dürfen die alten, biobeständigen Dämmwollen in Deutschland nicht mehr hergestellt und verwendet werden. Was vorher eingebaut wurde, steckt aber bis heute im Bestand – und wird bei jedem Dachausbau in OWL wieder zum Thema.
Messpunkte, Bedingungen –
und der Plan B.
Messpunkte und Messbedingungen bei KMF
Die Messstrategie folgt dem sanierten Bereich: Ein ausgebautes Dachgeschoss mit offenem Grundriss kommt oft mit ein bis zwei Messpunkten aus, verwinkelte Bereiche mit Abseiten und Drempelräumen brauchen mehr. Die Pumpen stehen auf Stativen etwa in Atemhöhe; je Messpunkt wird ein definiertes Luftvolumen über den Filter gefördert, denn das durchgesetzte Volumen bestimmt, wie empfindlich das Labor auswerten kann.
Gemessen wird bei Bedarf unter Nutzungssimulation: Ein Gebläse hält die Raumluft in Bewegung, damit abgelagerte Fasern erfasst werden statt unentdeckt auf dem Boden zu liegen. Das Labor zählt anschließend die WHO-Fasern per Rasterelektronenmikroskop und bestimmt über die Elementzusammensetzung, ob es sich um Mineralwolle, Asbest oder harmlose organische Fasern handelt – ein Punkt, der bei gemischten Sanierungen im Altbau wichtig wird.
Beurteilungswert überschritten – was dann?
Zur Einordnung: Für KMF gibt es keinen gesetzlichen Freigabegrenzwert. In der Praxis wird der aus der Asbest-Freimessung bekannte Wert von 500 Fasern je Kubikmeter als Beurteilungswert herangezogen – so weisen wir es auch im Prüfbericht aus. Liegt das Ergebnis darüber, ist der Bereich noch nicht sauber genug für die vorgesehene Nutzung.
Der Ablauf ähnelt dann der Asbest-Nachbesserung: Feinreinigung aller Flächen mit Industriesauger der Staubklasse H und feuchtem Wischen, besonders auf Oberkanten, Balken und in Ecken, wo sich Dämmwollstaub sammelt – danach eine Wiederholungsmessung. Der gemessene Wert zeigt, wie viel Nacharbeit realistisch nötig ist. Erst mit einem unauffälligen Ergebnis haben Bauherr und Folgegewerke den Nachweis, dass der Innenausbau ohne Bedenken starten kann.
KMF-Freimessungen
in Bielefeld & OWL.
Dachausbauten in Jöllenbeck, Deckensanierungen in Sennestadt, Gewerbeumbauten in Gütersloh: Alte Mineralwolle steckt im gesamten OWL-Bestand mit Baujahren vor 1996. Wir messen in Bielefeld, Gütersloh, Herford, Paderborn und Osnabrück – meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden, ganz OWL nach Absprache.
KMF Freimessung: Ihre Fragen.
KMF ist der Sammelbegriff für industriell hergestellte Fasern wie Glaswolle und Steinwolle, die jahrzehntelang als Dämmstoff verbaut wurden. Ältere Mineralwolle – grob gesagt aus der Zeit vor 1996, teils bis 2000 – gilt als krebsverdächtig, weil ihre Fasern lungengängig und biobeständig sind. Neuere Produkte sind als unbedenklich eingestufte Dämmstoffe.
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Mineralwolle ausgebaut und der Bereich soll freigegeben werden? Beschreiben Sie uns kurz Objekt und Fläche – wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit Messpunktzahl und Festpreis.
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- Mo–Sa 7:00–19:00 Uhr
- Eckstein GmbH, Waldbadstraße 9-13, 33803 Steinhagen