Schadstoffmessung nach Brandin Bielefeld & OWL

Nach einem Wohnungs- oder Hausbrand bleibt die wichtigste Frage oft unbeantwortet: Ist die Luft wieder sicher? Wir messen Ruß, PAK und – wenn nötig – Dioxine in der Raumluft und liefern den Prüfbericht, den Ihre Versicherung sehen will.

Ruß, PAK & Dioxine Prüfbericht für die Versicherung Kurzfristige Termine

DEKRA-Sachkunde

Sachkundenachweis für Freimessungen

Akkreditiertes Partnerlabor

Normgerechte, qualitätsgesicherte Analytik

Ergebnisse teils in 24 h

Bei Standardproben im Labor

Firmengruppe seit 2017

Über 2.000 Aufträge im Sanierungsumfeld

Nach dem Feuer

Der Geruch geht.
Die Schadstoffe bleiben oft.

Brandrauch verteilt Schadstoffe weit über den eigentlichen Brandherd hinaus – auch in Räume, die das Feuer nie erreicht hat. Bevor Sie zurückkehren, sollte gemessen sein, nicht geraten.

Was bei einem Brand in der Raumluft landet

Bei einem Wohnungs- oder Hausbrand verbrennen selten nur Holz und Papier. Möbel, Bodenbeläge, Kabel und Elektrogeräte setzen beim Verbrennen ein Gemisch aus Schadstoffen frei. Der feine Ruß zieht mit dem Rauch durch Türspalten, Lüftungswege und Ritzen – und mit ihm die daran gebundenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), von denen einige als krebserzeugend eingestuft sind.

Verbrennen PVC-Böden, Kunststoffrohre oder Kabelisolierungen, können außerdem Dioxine und Furane entstehen. Und in Gebäuden mit älterer Bausubstanz kommt ein Risiko hinzu, an das nach einem Brand kaum jemand denkt: Werden asbesthaltige Bauteile durch Hitze oder Löscharbeiten beschädigt, können Asbestfasern in die Raumluft gelangen. Welche Parameter in Ihrem Fall gemessen werden sollten, hängt deshalb davon ab, was gebrannt hat – genau das klären wir in der kostenlosen Ersteinschätzung.

Nachweis für Versicherung und Freigabe

Nach einem Brand stehen Sie zwischen mehreren Parteien: Die Versicherung will den Sanierungsumfang begründet sehen, die Brandsanierungsfirma will abschließen, und Sie selbst wollen vor allem eines wissen – ob Ihre Familie zurückkann. Eine unabhängige Messung beantwortet alle drei Fragen mit einem Dokument: dem Prüfbericht mit Messpunkten, Laborergebnissen und einer klaren Bewertung.

Wichtig ist die Reihenfolge: Eine Messung vor der Sanierung dokumentiert die Belastung und begründet, was gereinigt werden muss. Die Messung nach der Sanierung belegt, dass die Reinigung gewirkt hat – erst dann sollten Räume wieder bewohnt werden, besonders wenn Kinder, Schwangere oder Menschen mit Atemwegserkrankungen im Haushalt leben. Wir sind an keiner Brandsanierung beteiligt und messen mit DEKRA-Sachkunde; ausgewertet wird im akkreditierten Partnerlabor.

Bis wir da sind: drei Dinge, die Sie beachten sollten

Erstens: Reinigen Sie verrußte Flächen nicht selbst – beim Wischen und Saugen werden Rußpartikel aufgewirbelt und in bislang saubere Räume verschleppt. Zweitens: Halten Sie betroffene Räume geschlossen und betreten Sie sie nur, wenn es sein muss. Drittens: Melden Sie den Schaden früh Ihrer Versicherung und stimmen Sie ab, wer Sanierung und Messung beauftragt – das erspart später Diskussionen über die Kostenübernahme. Bei Unsicherheit rufen Sie uns einfach an, die Ersteinschätzung kostet nichts.

Fachlicher Hintergrund

Was ein Brand freisetzt –
und wie man es misst.

Nicht jeder Brand hinterlässt dieselben Schadstoffe, und nicht jede Probe beantwortet dieselbe Frage. Zwei Punkte helfen Ihnen, die richtige Messung zu wählen.

Die drei Stoffgruppen nach einem Brand

Ruß ist mehr als schwarzer Staub. Die feinen Partikel wirken wie ein Träger, an dem sich andere Schadstoffe anlagern und mit dem Rauch durch das ganze Gebäude wandern. Wo Ruß liegt, sind deshalb fast immer weitere Stoffe zu erwarten – auch in Räumen weit weg vom Brandherd.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen bei unvollständiger Verbrennung von Holz, Textilien oder Kunststoff. Ein Teil der PAK gilt als krebserzeugend; sie sind der Hauptgrund, warum Brandruß nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Dioxine und Furane bilden sich vor allem dann, wenn PVC und andere chlorhaltige Kunststoffe verbrennen – etwa Bodenbeläge, Fensterprofile oder Kabelisolierungen. Ihre Analytik ist aufwendiger und teurer als eine reine Ruß- und PAK-Bestimmung, weshalb sie gezielt beauftragt wird, wenn der Brandverlauf sie nahelegt.

Wischprobe oder Raumluftmessung?

Beide Verfahren beantworten unterschiedliche Fragen. Die Wischprobe erfasst, was sich auf Oberflächen abgelagert hat: Sie wird auf einer definierten Fläche entnommen und zeigt, wie stark Böden, Wände oder Möbel mit Brandrückständen belegt sind. Das ist der richtige Weg, um Reinigungsbedarf und Sanierungserfolg zu belegen.

Die Raumluftmessung erfasst dagegen, was tatsächlich in der Atemluft schwebt – also das, was Bewohner einatmen würden. Sie ist der Maßstab für die Frage, ob Räume wieder genutzt werden dürfen. In der Praxis kombinieren wir beide Verfahren oft: die Wischprobe für die Belastung der Flächen, die Raumluftmessung für die Freigabe. Welche Kombination in Ihrem Fall sinnvoll ist, hängt vom Schadenbild ab.

Die richtige Reihenfolge mit der Versicherung

Bei versicherten Brandschäden entscheidet die Reihenfolge über spätere Diskussionen. Ideal ist eine Messung als Beweissicherung vor der Sanierung: Sie dokumentiert die Ausgangsbelastung und begründet gegenüber dem Regulierer, welcher Reinigungs- und Sanierungsumfang nötig ist. Nach Abschluss der Arbeiten folgt die Freigabemessung, die belegt, dass die Reinigung gewirkt hat. Wer diese beiden Schritte trennt, hat am Ende zwei Dokumente in der Hand: eines, das den Aufwand rechtfertigt, und eines, das die Wiedernutzung absichert. Wir stimmen Umfang und Zeitpunkt auf Wunsch direkt mit Ihrer Versicherung und der Sanierungsfirma ab.

Der häufigste Fehler: zu früh renovieren

Der verständliche Wunsch, nach einem Brand schnell wieder Normalität herzustellen, führt zum teuersten Fehler: Wände werden überstrichen, Böden neu verlegt und Möbel zurückgestellt, bevor gemessen wurde. Überdeckte Rußschichten arbeiten dann unter der neuen Oberfläche weiter, Gerüche kehren zurück, und die Belastung lässt sich später kaum noch sauber der Ursache zuordnen. Auch das eigenhändige Wischen verrußter Flächen verschleppt Partikel in bislang saubere Räume. Erst messen, dann reinigen, dann renovieren – diese Reihenfolge spart am Ende Geld und Nerven.

So läuft es ab

Vom Anruf
zur Freigabe.

01

Anfrage

Sie schildern uns kurz, was gebrannt hat und wie der Stand der Sanierung ist – telefonisch, per WhatsApp oder Formular. Brandschäden ordnen wir bevorzugt ein.

02

Schneller Termin

In Bielefeld und OWL sind wir meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden vor Ort. Bei akuten Fällen stimmen wir den Termin direkt mit Ihnen oder Ihrem Sanierer ab.

03

Messung vor Ort

Wir nehmen Raumluftproben in den betroffenen und angrenzenden Räumen – je nach Fragestellung ergänzt um Wisch- oder Materialproben für die Laboranalytik.

04

Analyse im Labor

Die Proben gehen in das akkreditierte Partnerlabor. Je nach Parameter – Ruß, PAK oder Dioxine – dauert die Auswertung unterschiedlich lang; wir nennen Ihnen die Zeit vorab.

05

Prüfbericht & Freigabe

Sie erhalten einen Prüfbericht mit allen Messpunkten und einer klaren Bewertung: Können die Räume wieder genutzt werden – oder muss nachgereinigt werden?

Anonymisierte Beispiele aus der Praxis

Beispiel Küchenbrand (Mietwohnung, Mehrfamilienhaus): Nach der Brandsanierung wollte die Familie mit zwei Kindern zurück in die Wohnung. Wir haben die Raumluft in Küche, Flur und Kinderzimmern auf Rußpartikel und PAK gemessen. Ergebnis: unauffällig. Der Prüfbericht ging als Freigabe-Nachweis an die Hausratversicherung – die Familie konnte einziehen.

Beispiel Dachstuhlbrand (Einfamilienhaus): Feuer und Löschwasser hatten Dämmung und Holzkonstruktion beschädigt. Die erste Messung nach der Grobreinigung zeigte im Obergeschoss noch erhöhte Werte – die Feinreinigung wurde erweitert. Die Nachmessung war unauffällig, dokumentiert im Bericht für Eigentümer, Sanierer und Gebäudeversicherung.

Einsatzgebiet

Nach Brandschäden
in ganz OWL im Einsatz.

Von Steinhagen bei Bielefeld aus erreichen wir Brandobjekte in Ostwestfalen-Lippe und im Raum Osnabrück kurzfristig – meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

Häufige Fragen

Fragen nach einem Brandschaden.

Erst dann, wenn die Brandsanierung abgeschlossen ist und eine Messung belegt, dass keine erhöhten Schadstoffkonzentrationen mehr in der Raumluft vorliegen. Der Geruch allein ist kein Maßstab: Räume können neutral riechen und trotzdem belastet sein – oder noch riechen, obwohl die Werte unauffällig sind. Unsere Messung ersetzt das Bauchgefühl durch ein Laborergebnis.

Brandschaden?
Wir ordnen das ein.

Schildern Sie kurz, was gebrannt hat und wie der Stand ist. Wir sagen Ihnen ehrlich, welche Messung sinnvoll ist, was sie kostet und wie schnell wir vor Ort sein können. Kein Callcenter, keine Verkaufsmasche.

  • 0162 8758905(auch WhatsApp)
  • Mo–Sa 7:00–19:00 Uhr
  • Eckstein GmbH, Waldbadstraße 9-13, 33803 Steinhagen