Schadstoffmessung Wohnung& Haus in OWL

Chemischer Geruch nach der Renovierung, Beschwerden ohne erkennbare Ursache oder ein Altbau mit unklarer Vergangenheit? Eine Schadstoffmessung zeigt, was wirklich in der Raumluft ist – mit spezialisiertem Partnerlabor und verständlichem Prüfbericht.

VOC & Formaldehyd Partnerlabor Argos Analytics Verständlicher Prüfbericht

DEKRA-Sachkunde

Sachkundenachweis für Freimessungen

Partnerlabor Argos Analytics

Normgerechte, qualitätsgesicherte Analytik

Ergebnisse teils in 24 h

Bei Standardproben im Labor

Firmengruppe seit 2017

Über 2.000 Aufträge im Sanierungsumfeld

Wenn die Wohnung riecht,
aber es nicht Schimmel ist.

Nicht jede belastete Raumluft kommt vom Schimmel. Oft sind es Ausdünstungen aus Möbeln, Bodenbelägen, Klebern oder alten Baustoffen. Eine Schadstoffmessung macht sichtbar, was Sie höchstens riechen – und ordnet es gegen die anerkannten Bezugswerte ein.

Schadstoffmessung in der Wohnung

Ein neuer Boden, ein frisch aufgebautes Regal, eine Renovierung – und plötzlich liegt dieser chemische Geruch in der Luft, der einfach nicht weichen will. Manche Menschen reagieren mit Kopfschmerzen, gereizten Augen oder Konzentrationsproblemen, die in der Wohnung auftreten und draußen verschwinden. Das ist der klassische Fall für eine Schadstoffmessung in der Wohnung: Wir messen die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) und Formaldehyd, die typischen Ausdünstungen aus modernen wie alten Materialien.

Wichtig ist die richtige Vorbereitung. VOC- und Formaldehyd-Werte hängen stark davon ab, wie der Raum vorher genutzt und gelüftet wurde. Deshalb gelten definierte Vorbedingungen, die wir vorab mit Ihnen abstimmen – nur so ist das Ergebnis aussagekräftig und lässt sich gegen die Innenraum-Leitwerte des Umweltbundesamtes einordnen.

Ehrliche Bewertung statt Panik

Viele Stoffe sind in Spuren völlig normal – erst die Menge macht das Gift. Wir bewerten die Messwerte deshalb nüchtern gegen die anerkannten Richt- und Referenzwerte und sagen Ihnen klar: unauffällig, erhöht oder handlungsbedürftig. Kein Alarm um jeden Preis, aber auch keine Entwarnung, die das Labor nicht hergibt.

Schadstoffmessung im Haus – vor allem beim Hauskauf

Bei einem älteren Haus geht es weniger um frische Möbel als um die Vergangenheit des Gebäudes. Wer ein Haus mit Baujahr vor 1995 kauft, erbt oder umbaut, sollte wissen, was in Böden, Fugen, Dämmung und Dachstuhl steckt. Typische Kandidaten sind Asbest in Bodenbelägen und Klebern, künstliche Mineralfasern in alter Dämmung, PAK in schwarzem Bitumenkleber, PCB in Fugendichtstoffen und Holzschutzmittel wie PCP oder Lindan im Dachstuhl.

Eine Schadstoffmessung im Haus – oft als Kombination aus Materialproben und Raumluftmessung – gibt Ihnen die Grundlage für die Kaufentscheidung oder die Umbauplanung. Sie wissen vorher, ob und wo eine Sanierung nötig wird, und können das in Preis und Zeitplan einrechnen, statt später eine böse Überraschung zu erleben.

Beispiel aus der Praxis

Ein Käufer eines Reihenhauses in Bielefeld-Jöllenbeck aus den 1970er-Jahren wollte vor dem Kauf Klarheit. Eine Materialprobe des alten Bodenklebers plus eine Raumluftmessung zeigten eine Asbestbelastung im Kleber, aber unauffällige Faserwerte in der Luft. Ergebnis: kein akuter Handlungsbedarf, aber ein klarer Plan für den späteren Bodenaustausch – und ein Argument in der Preisverhandlung.

Gezielt messen statt blind screenen

Ein Rundum-Screening auf alle denkbaren Stoffe klingt gründlich, ist aber meist teuer und wenig zielführend. Sinnvoller ist es, die Analytik am Anlass auszurichten: Ein muffig-chemischer Geruch nach neuen Möbeln führt zu VOC und Formaldehyd, ein Altbau mit schwarzem Kleber zu PAK und Asbest, ein Dachausbau zu Holzschutzmitteln. Genau diese Vorauswahl treffen wir in der kostenlosen Ersteinschätzung mit Ihnen – anhand von Baualter, Symptomen und Anlass.

So zahlen Sie nur für die Parameter, die im konkreten Fall etwas aussagen, und bekommen am Ende einen Bericht, der Ihre Frage beantwortet, statt Sie mit einer Zahlenwand zu erschlagen. Und weil wir unabhängig arbeiten und nicht selbst sanieren, ist die Empfehlung im Bericht genau das: eine fachliche Einschätzung, kein verkapptes Angebot für eine Sanierung.

Was wir
untersuchen.

VOC & Formaldehyd

Messung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) und Formaldehyd in der Raumluft nach den passenden Teilen der ISO 16000 – die häufigsten Ausdünstungen aus Möbeln, Klebern und Baustoffen.

Alte Baustoffe & Fasern

Verdacht auf Asbest oder künstliche Mineralfasern in Bausubstanz vor 1995? Über eine Material- oder Raumluftprobe klären wir, ob eine Faserbelastung vorliegt.

Anlassbezogene Schadstoffe

PAK aus alten Klebern und Parkett, PCB aus Fugendichtstoffen, Holzschutzmittel im Dachstuhl – wir wählen die Analytik gezielt nach Verdacht und Baualter.

In fünf Schritten
zum Prüfbericht.

01

Anfrage

Sie schildern Symptome, Baualter oder Anlass. Wir sagen Ihnen, welche Parameter sinnvoll zu messen sind – und was es kostet.

02

Termin in 24–48 h

Wir sind in Bielefeld und OWL kurzfristig vor Ort. Für VOC-Messungen gelten definierte Vorbedingungen, die wir mit Ihnen abstimmen.

03

Messung vor Ort

Probenahme mit kalibrierten Geräten an definierten Messpunkten, Dokumentation von Temperatur, Feuchte und Lüftungssituation.

04

Analyse im Partnerlabor

Das spezialisierte Partnerlabor analysiert die Proben normgerecht – von der VOC-Bestimmung per Thermodesorption bis zur Faserzählung.

05

Prüfbericht

Sie erhalten einen verständlichen Bericht mit Einordnung gegen die anerkannten Bezugswerte und einer klaren Empfehlung.

Bielefeld & ganz
Ostwestfalen-Lippe.

Von Steinhagen vor den Toren Bielefelds erreichen wir Wohnungen und Häuser in ganz OWL kurzfristig – meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

Die Stoffgruppen im Detail

Welche Stoffe wir suchen, hängt vom Baualter und vom Anlass ab. Vier Gruppen decken die meisten Fälle in Wohnung und Haus ab – und jede hat ihre eigenen Quellen und ihr eigenes Nachweisverfahren.

Formaldehyd und seine Quellen

Formaldehyd gast vor allem aus Holzwerkstoffen aus – Spanplatten, MDF, verleimte Möbel und mancher Laminatboden. Ältere Pressplatten geben über Jahre nach, bei Wärme und hoher Luftfeuchte steigt die Abgabe. Typisch sind neue Einbauküchen oder Kleiderschränke, nach deren Aufbau die Augen brennen. Wir messen die Konzentration in der Raumluft und ordnen sie gegen den anerkannten Innenraum-Richtwert des Umweltbundesamtes ein.

VOC nach Renovierung

Flüchtige organische Verbindungen stammen aus Lacken, Farben, Klebern, Dichtstoffen und frischen Bodenbelägen. Direkt nach einer Renovierung ist ein Gemisch dieser Stoffe normal und klingt meist über Wochen ab. Bleibt der Geruch oder treten Beschwerden auf, zeigt eine VOC-Messung per Sammelröhrchen und Thermodesorption, welche Einzelstoffe in welcher Menge in der Luft stehen – und ob der Wert gegen die Innenraum-Leitwerte auffällig ist.

PCB in Fugen der 60er und 70er

In Gebäuden aus den 1960er- und 1970er-Jahren wurden polychlorierte Biphenyle (PCB) als Weichmacher in dauerelastischen Fugendichtstoffen verbaut, etwa in Dehnfugen von Beton-Fertigteilbauten. PCB gast langsam aus und lagert sich im Staub und in angrenzenden Bauteilen ab. Bei entsprechendem Baualter und sichtbaren alten Fugen prüfen wir über Material- und Raumluftproben, ob eine Belastung vorliegt.

Holzschutzmittel im Dachstuhl

Dachstühle und Sichtbalken wurden früher großflächig mit Holzschutzmitteln wie PCP und Lindan behandelt. Diese Wirkstoffe halten sich jahrzehntelang im Holz und können in ausgebaute Wohnräume unter dem Dach gelangen. Vor einem Dachausbau oder bei einer bereits genutzten Dachwohnung mit Beschwerden ist eine gezielte Messung dieser Stoffe sinnvoll.

Materialprobe oder Raumluftprobe?

Ob wir das Material oder die Luft beproben, hängt von der Frage ab. Vermuten Sie einen bestimmten belasteten Baustoff – einen schwarzen Bodenkleber, eine alte Fuge, eine Deckenplatte – klärt eine Materialprobe direkt und günstig, ob und welcher Schadstoff darin steckt. Sie beantwortet die Frage „Ist dieser Stoff belastet?“.

Wollen Sie dagegen wissen, ob die Bewohner tatsächlich etwas einatmen, führt an der Raumluftprobe kein Weg vorbei. Sie beantwortet die Frage „Ist die Luft belastet?“. Beides zusammen ergibt oft das klarste Bild: Die Materialprobe findet die Quelle, die Raumluftprobe zeigt, ob von ihr eine akute Belastung ausgeht. Welche Kombination in Ihrem Fall sinnvoll ist, legen wir in der Ersteinschätzung fest – damit Sie nicht mehr beproben lassen, als Ihre Frage verlangt.

Antworten zur Schadstoffmessung.

Immer dann, wenn ein konkreter Anlass oder Verdacht besteht: anhaltender chemischer oder stechender Geruch nach neuen Möbeln oder Renovierung, Kopfschmerzen und Reizungen, die in der Wohnung auftreten und draußen verschwinden, ein Altbau mit Baustoffen vor 1995 oder der Wunsch nach Gewissheit vor Einzug oder Umbau. Wir messen gezielt die Parameter, die zum Anlass passen – kein Rundum-Screening auf gut Glück.

Kostenlose
Ersteinschätzung.

Beschreiben Sie Anlass, Baualter oder Symptome. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer ehrlichen Einschätzung, welche Parameter zu messen sind und was es als Festpreis kostet.

  • 0162 8758905(auch WhatsApp)
  • Mo–Sa 7:00–19:00 Uhr
  • Eckstein GmbH, Waldbadstraße 9-13, 33803 Steinhagen