Freimessung nach Schadstoffsanierungin Bielefeld & OWL

Unabhängige Freigabemessung nach Asbest- und KMF-Sanierung gemäß TRGS 519 – mit DEKRA-Sachkunde, REM-Analyse im akkreditierten Partnerlabor und Prüfbericht mit Grenzwertvergleich. Termine meist in 24 bis 48 Stunden.

TRGS 519 Grenzwert 500 Fasern/m³ Unabhängig vom Sanierer

DEKRA-Sachkunde

Sachkundenachweis für Freimessungen

Akkreditiertes Partnerlabor

Normgerechte, qualitätsgesicherte Analytik

Ergebnisse teils in 24 h

Bei Standardproben im Labor

Firmengruppe seit 2017

Über 2.000 Aufträge im Sanierungsumfeld

Freimessung verstehen

Ohne Freimessung
keine Freigabe.

Nach einer Asbest- oder KMF-Sanierung bleibt der Sperrbereich so lange geschlossen, bis eine Messung belegt: Die Luft ist sauber. Genau diese Messung machen wir – unabhängig, dokumentiert, belastbar.

Das Problem: Die Baustelle wartet auf die Freigabe

Wer eine Asbestsanierung abgeschlossen hat, will den Sperrbereich übergeben – der Bauherr will weiterbauen, der Nachfolgetermin steht. Doch die TRGS 519 verlangt vor der Freigabe eine Freimessung: Erst wenn die Faserkonzentration in der Raumluft unter 500 Fasern je Kubikmeter liegt, darf die Abschottung fallen. Ohne diesen Nachweis riskieren Sanierer und Bauherr Ärger mit der Behörde – und im Zweifel eine Baustelle, die stillsteht.

Dazu kommt die Frage der Unabhängigkeit: Eine Freimessung, die der Sanierer bei sich selbst beauftragt und selbst durchführt, ist angreifbar. Behörden und Auftraggeber erwarten eine Messstelle, die an der Sanierung nicht beteiligt war. Genau diese Rolle übernehmen wir – für Sanierungsunternehmen, Bauleitungen, Hausverwaltungen und private Bauherren in Bielefeld und ganz Ostwestfalen-Lippe.

Der Begriff Freimessung wird übrigens auch für die Freigabe von Behältern und engen Räumen vor Schweißarbeiten verwendet – das ist ein anderes Thema. Auf dieser Seite geht es um die Freimessung nach Schadstoffsanierungen: Asbest und künstliche Mineralfasern in Gebäuden.

Unsere Lösung: Messen, analysieren, freigeben

Wir messen mit kalibrierten Pumpen auf Stativ, die ein definiertes Luftvolumen über goldbedampfte Filter ziehen – unter Nutzungssimulation mit forcierter Lüftung, damit auch abgelagerte Fasern erfasst werden. Jeder Messpunkt läuft über eine definierte Messdauer, die Randbedingungen werden protokolliert. Die Auswertung übernimmt das akkreditierte Partnerlabor per Rasterelektronenmikroskop nach VDI 3492.

Sie bekommen einen Prüfbericht mit direktem Grenzwertvergleich – das Dokument, das Bauherr und Behörde sehen wollen. Bei Standardproben liegt das Laborergebnis teils schon in 24 Stunden vor. Und weil unsere Firmengruppe seit 2017 im Sanierungsumfeld arbeitet, kennen wir den Ablauf auf der Baustelle: Wir takten uns in Ihren Bauzeitenplan ein statt umgekehrt.

Beispiele aus der Praxis (anonymisiert)

  • Freimessung nach Asbestsanierung in einem Bielefelder Mehrfamilienhaus in Brackwede: 3 Messpunkte, REM-Analyse, Freigabe nach 48 Stunden.
  • KMF-Freigabemessung nach Dachsanierung eines Einfamilienhauses in Jöllenbeck: 2 Messpunkte im ausgebauten Dachgeschoss, Ergebnis am Folgetag.
So läuft es ab

In fünf Schritten
zur Freigabe.

01

Anfrage & Ersteinschätzung

Sie schildern uns die Baustelle: Schadstoff, Größe des Sperrbereichs, gewünschter Freigabetermin. Wir nennen Ihnen den Preis je Messpunkt – als Festpreis nach kostenloser Ersteinschätzung.

02

Terminierung mit dem Sanierer

Wir stimmen den Messtermin direkt mit Ihrer Bauleitung ab. In Bielefeld und OWL sind wir meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden vor Ort – der Sperrbereich bleibt bis zur Freigabe geschlossen.

03

Visuelle Kontrolle

Vor der Messung prüfen wir den sanierten Bereich auf Staubfreiheit und Restmaterial. Erst wenn die Flächen sauber sind, ist eine Freimessung sinnvoll – sonst sparen Sie sich eine Messung, die durchfällt.

04

Messung & Laboranalyse

Kalibrierte Pumpen auf Stativ saugen ein definiertes Luftvolumen über goldbedampfte Filter – unter Nutzungssimulation mit forcierter Lüftung. Die Auswertung übernimmt das akkreditierte Partnerlabor per Rasterelektronenmikroskop.

05

Prüfbericht & Freigabe

Liegt das Ergebnis unter dem Grenzwert, erhalten Sie den Prüfbericht mit Grenzwertvergleich – die Grundlage, um den Sperrbereich freizugeben und die Baustelle zu übergeben.

Den kompletten Ablauf mit allen Details finden Sie auf der Seite Ablauf einer Messung.

Messstrategie

Wie viele Messpunkte
braucht Ihr Sperrbereich?

Die Zahl der Messpunkte ist keine Verhandlungssache – sie ergibt sich aus Größe und Zuschnitt des Sperrbereichs. Wer hier zu knapp plant, riskiert einen Prüfbericht, der bei Nachfragen nicht standhält.

Raumgröße, Zuschnitt und Zonen

Grundprinzip: Jeder abgeschottete Raum wird für sich betrachtet. Ein einzelnes, überschaubares Zimmer kommt in der Regel mit einem Messpunkt aus. Große Räume, lange Flure und Hallen teilen wir dagegen in Zonen auf und setzen je Zone einen eigenen Messpunkt – denn eine einzelne Pumpe erfasst nur die Luft in ihrem Umfeld repräsentativ, nicht die einer ganzen Halle.

Zusätzliche Punkte planen wir dort, wo tatsächlich saniert wurde und wo der Luftaustausch schlecht ist: in Nischen, Schächten und verwinkelten Bereichen. Die Pumpen stehen auf Stativen etwa in Atemhöhe, mit Abstand zu Wänden und Öffnungen. Sind auf einer Baustelle mehrere getrennte Sperrbereiche eingerichtet, wird jeder Bereich einzeln gemessen und einzeln freigegeben – eine Sammelmessung über mehrere Abschottungen hinweg gibt es nicht.

Dokumentation und Prüfbericht im Detail

Der Prüfbericht ist mehr als ein Zahlenwert. Er dokumentiert Objekt und Lage des Sperrbereichs, Datum und Position der Messpunkte, Volumenstrom und durchgesetztes Luftvolumen, die Messdauer sowie die Randbedingungen – etwa die durchgeführte Nutzungssimulation. Dazu kommen das Analyseverfahren, die Rasterelektronenmikroskopie nach VDI 3492 mit Elementanalyse, und das Ergebnis in Fasern je Kubikmeter im direkten Vergleich zum Grenzwert.

Anerkannt wird dieser Bericht von allen, die ihn später sehen wollen: vom Bauherrn und Auftraggeber über Bauleitung und Sicherheitskoordination bis zur Arbeitsschutzbehörde – in Ostwestfalen-Lippe ist das die Bezirksregierung Detmold. Auch Jahre später zahlt sich die Dokumentation aus, etwa wenn ein Käufer oder Gutachter Nachweise über die Sanierung verlangt. Unser Rat: Der Prüfbericht gehört dauerhaft in die Objektakte.

Zwei Knackpunkte

Richtig simulieren –
und richtig reagieren.

Nutzungssimulation richtig durchgeführt

In völlig ruhender Luft sinken Fasern innerhalb weniger Stunden zu Boden. Eine Messung ohne Luftbewegung würde also einen sauberen Eindruck liefern, obwohl auf Flächen noch Fasern liegen, die bei der ersten normalen Nutzung wieder aufgewirbelt werden. Deshalb gehört zur Freimessung die Nutzungssimulation: Vor Beginn der Probenahme wird die Raumluft mit einem Gebläse gezielt verwirbelt – auf Böden und Flächen gerichtet, damit abgelagerte Fasern in die Schwebe geraten.

Während der Messung bleibt die Luft in Bewegung; Gerätestandorte und Simulationsschritte werden protokolliert. Eine Freigabemessung ohne dokumentierte Nutzungssimulation ist nach TRGS 519 nicht verwertbar – Behörden und Auftraggeber erkennen sie nicht an, und die Messung muss wiederholt werden. Das kostet mehr Zeit als jede korrekt durchgeführte Simulation.

Was passiert bei Überschreitung des Grenzwerts

Liegt das Ergebnis über 500 Fasern je Kubikmeter, bleibt der Sperrbereich zu – Abschottung und Unterdruckhaltung bleiben in Betrieb. Typische Ursachen sind Reststaub auf Oberkanten, Kabeltrassen und Einbauten, übersehenes Restmaterial in Nischen oder eine Messung zu kurz nach der Feinreinigung, wenn Reinigungsstaub noch in der Luft hängt.

Der Weg zurück zur Freigabe: erneute Feinreinigung aller Flächen mit Industriesauger der Staubklasse H und feuchtem Wischen, danach eine Wiederholungsmessung mit etwas Wartezeit nach der Reinigung. Eine Teilfreigabe eines durchgefallenen Bereichs gibt es nicht. Der Messwert im Bericht hilft bei der Einschätzung des Aufwands: Ein knapp überschrittener Wert ist meist ein Reinigungsthema, ein deutlich erhöhter Wert spricht für eine übersehene Restquelle, die vor der nächsten Messung gefunden werden sollte.

Einsatzgebiet

Freimessungen in
Bielefeld & ganz OWL.

Von Steinhagen aus erreichen wir Baustellen in Bielefeld – ob Brackwede, Sennestadt, Heepen oder Jöllenbeck – sowie in Gütersloh, Herford, Paderborn und Osnabrück meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Gerade im Altbaubestand mit Baujahren vor 1993 gehören Asbest- und KMF-Sanierungen in OWL zum Alltag – und mit ihnen die Freimessung.

Häufige Fragen

Freimessung: die wichtigsten Antworten.

Eine Freimessung ist die Kontrollmessung nach einer Schadstoffsanierung. Sie prüft, ob die Faserkonzentration in der Raumluft des sanierten Bereichs niedrig genug ist, damit der Sperrbereich freigegeben und wieder normal genutzt werden darf. Bei Asbest fordert die TRGS 519 diese Messung vor der Freigabe – gemessen wird mit kalibrierten Pumpen, ausgewertet im akkreditierten Labor.

Freimessung
anfragen.

Nennen Sie uns Schadstoff, Objekt und Wunschtermin. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden – mit einer ehrlichen Einschätzung, wie viele Messpunkte Sie brauchen und was die Freimessung kostet.

  • 0162 8758905(auch WhatsApp)
  • Mo–Sa 7:00–19:00 Uhr
  • Eckstein GmbH, Waldbadstraße 9-13, 33803 Steinhagen